Grundsätzlich erfolgt die Eintragung in der WMI durch Installation der Software. Sollte dies nicht funktioniert haben und eine Neuinstallation bringt ebenfalls nicht das gewünscht Ergebnis, so ist der Softwarehersteller zu kontaktieren.

Der normalerweise interessanteste WMI-Namespace ist der Namespace "root\cimv2", in diesem enthalten sind alle relevanten Daten für das Betriebssystem, wie beispielsweise der noch verfügbare Festplattenspeicherplatz (unter Win32_LogicalDisk). Beachten Sie bitte, dass der Sensor WMI-Query derzeit bei der Namensraumeingabe nur "cimv2" benötigt und Sie "root\" weglassen sollten, sofern es Fehler gibt. 

Wenn Sie sich einmal die WMI selbst ansehen möchten, können Sie hierzu einen WMI-Explorer verwenden, wie beispielsweise den WMI-Explorer, den Sie unter Anderem hier herunterladen können:

https://kits.saar-storage.de/s/4p5Z4QrTSDXUAswder 

oder

https://kits.saar-storage.de/s/JrUaRyafeUW2oJR



Um die verfügbaren Namespaces zu sehen klicken Sie einfach auf "Action" und "Connect to", hier können Sie den aktuell aufgelisteten Namensraum sehen. Sollten Sie einen anderen Namensraum einsehen wollen, so klicken Sie einfach auf das blaue Buchsymbol dahinter. 


Ein praktisches Fallbeispiel (für Nicht-Server-Systeme)

Der Sensor "Antivirus Status" erhält seine Daten beispielsweise aus der WMI. Hier liest er Informationen wie Produktname, Status und Speicherort aus. 

Diese Daten können Sie überprüfen, indem Sie im oben verlinkten WMI Explorer "Connect to host/namespace" auswählen. 




Windows verwendet in den Versionen ab inklusive Vista den Namensraum "SECURITYCENTER2". Wählen Sie diesen Namensraum aus und klicken Sie auf "Ok". 



Nun können Sie in der Tabelle AntiVirusProduct unter Instances die installierten Produkte finden. 



Wenn Sie eines der Produkte auswählen können Sie den Produktstatuswert und den Namen des Produktes herausfinden. 


Sollte hier etwas fehlen hilft zumeist eine Neuinstallation des jeweiligen Produktes. Sollte auch durch eine Neuinstallation der Eintrag in der WMI fehlen, so wenden Sie sich bitte an den Hersteller des Antivirenproduktes. 


Ergänzung zum Sensor "Gesundheitstatus für Avira" 

Die Antiviren-Lösung von Avira trägt sich nicht nur an dem besprochenen Punkt in die WMI ein. Der Sensor "Gesundheitstatus für Avira" greift in der WMI auf einen anderen Punkt zu. Verwenden Sie hier den Namensraum "Root/CIMV2/Application" zu und überprüft, ob hier das Objekt "Avira_AntiVir" vorhanden ist. 

Wenn dieses Objekt nicht vorhanden ist, so hilft auch hier eine Neuinstallation.