Häufig stellt sich die Frage, wo der Sensor "Host Gesundheit für VmWare® PowerCLI" die Informationen beispielsweise über den Speicher her bezieht. Insbesondere dann tritt die Frage auf, wenn die folgende Meldung zu sehen ist: 

Hier ist der Gesamtstatus für den Speicher "Rot", die Meldung besagt, dass das physikalische Element, also der Speicher, in Kürze ausfällt. Diese Information erhält der Sensor direkt von der PowerCLI, welche ihre Informationen direkt vom betroffenen System bezieht.


Es kann jedoch in verschiedenen Fällen dazu kommen, dass sich die Anzeige der PowerCLI von der Anzeige im vSphere Client unterscheidet. Anhand der folgenden Anleitung können Sie nachvollziehen, wie es im Sensor zu der Meldung kommt. In manchen Fällen lässt sich die Meldung mit der folgenden FAQ, die wiederum ihrerseits mehrere Lösungsansätze bietet, beheben: Hostgesundheit für VMware PowerCLI Sensor zeigt veraltete/falsche Daten an. Dieser Artikel behandelt nun, wie Sie die Meldung selbst verifizieren können.


Verifizierung per PowerCLI


1. Verbindung zur entsprechenden Maschine aufbauen (als SERVER bitte Ihre IP angeben)

Connect-VIServer SERVER

Anschließend folgt die Aufforderung, Zugangsdaten anzugeben. 


2. Status ausgeben (als SERVER bitte Ihre IP angeben)

Get-VmHost SERVER |Get-View


Wenn Sie gerne die Meldung im Detail nachvollziehen möchten können Sie über die folgenden Befehle die Meldungen aus dem Sensor abrufen:


3. Inhalt des Gesamtstatus an Variable geben (als SERVER bitte Ihre IP angeben)

$overallInfo = Get-VmHost SERVER |Get-View


Memory-Status


4. Den Inhalt der Variablen filtern und in neuer Variablen speichern

$memory = $overallInfo.Runtime.HealthSystemRuntime.HardwareStatusInfo.MemoryStatusInfo


5. Informationen ausgeben

5.1 Gesamtstatus:

$memory[0].Status.Key


5.2 Statusmeldung

$memory[0].Status.Summary



Wichtig: Beenden Sie bitte nach der Überprüfung der Ausgabe die Verbindung mit dem Befehl 

disconnect-viserver


CPU-Status


Diese Vorgehensweise ist nicht nur beim Arbeitsspeicher möglich, Sie können auf diesem Wege beispielsweise auch den Status der CPU nachverfolgen. Hierzu müssen Sie nur eine kleine Varianz im Befehlsablauf vornehmen:

4. Den Inhalt der Gesamtstatusvariablen in nach cpu filtern

$cpu = $overallInfo.Runtime.HealthSystemRuntime.HardwareStatusInfo.CpuStatusInfo


5. Informationen ausgeben

5.1 Gesamtstatus

$cpu[0].Status.Key


5.2 Statusmeldung

$cpu[0].Status.Summary



Wichtig: Beenden Sie bitte nach der Überprüfung der Ausgabe die Verbindung mit dem Befehl 

disconnect-viserver


Verifizierung per Skript


Eine weitere Möglichkeit bietet ein Skript, das Sie im Anhang dieses Artikels finden können. Rufen Sie hierzu einfach das Skript in dem angehängten Zipfile mit der PowerShell auf: 


War der Skriptablauf erfolgreich, so wird dies mit dieser Meldung quittiert: 

Sie können nun in der erstellten .txt-Datei die gesamten Informationen ablesen, das sieht dann beispielsweise so aus: 


Dies ist nur ein Auszug, in der Datei sind alle möglichen Informationen enthalten, die Sie für weitere Analysen benötigen.